Tage der digitalen Technologien

Erstmals brachte das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) auf den „Tagen der digitalen Technologien“ rund 700 Experten zusammen, um branchenübergreifend aktuelle Entwicklungen und Digitalisierungstrends in Schlüsselbranchen unserer Wirtschaft zu diskutieren. Dabei präsentiert das BMWi Highlights aus fünf anwendungsnahen Technologieprogrammen. Für die Entwicklung digitaler Spitzentechnologien stellt das BMWi jährlich rund 75 Millionen Euro bereit.

Als Koordinator des vom BMWi geförderten OP 4.1-Projekts wurde die Urologische Klinik des Universitätsklinikums Heidelberg zusammen mit weiteren Projektpartnern zur Präsentation der Projektarbeiten eingeladen. In den Bollesälen am Spreebogen hatte der Infostand des Projektes OP 4.1 während der zwei Tage regen Zulauf. Drei der im OP 4.1 Projekt involvierten Partner waren persönlich vor Ort, um die Fragen des Expertenpublikums zu beantworten:

  • Der Laparoskopie-Arbeitsplatz von KARL STORZ wurde von den Besuchern gerne genutzt, um chirurgische Instrumente am Modell selbst testen zu können.
  • Dr. Claudia Gasch und Dr. Magdalena Görtz der Urologischen Universitätsklinik Heidelberg übernahmen die Einweisung am Laparoskopie-Trainer und standen für Auskünfte zum chirurgischen Alltag und zur Komplexität von Operationen zur Verfügung.
  • Nachdem Interessierte die ersten Herausforderungen am Laparoskopie-Arbeitsplatz gemeistert hatten, konnten sie bei Dr. Keno März und Dr. Alexander Seitel vom DKFZ die Weiterentwicklung der Präzisionspunktion anschauen oder sich über die Live-Perfusionsmessung und Augmented-Reality-App informieren.
  • Abgerundet wurden die Informationen mit der Nutzenbeschreibung einer cloud-basierten Integrations- und Geschäftsplattform der SAP von Michael Byczkowski.
  • Technisch Interessierte wurden von der OP 4.1 Projekt Managerin Michaela Epp (SAP) in die Welt der Pay-per-Use Abrechnungen eingeführt oder konnten sich für die App-Entwicklung im zentralen Servicekatalog der SAP, dem API Hub, einen Überblick verschaffen.

Zusätzlich hat Michael Byczkowski das Projekt auf Einladung der Begleitforschung auf dem Forum „Plattformen für die Zukunftsmedizin“ am 1. Tag der Veranstaltung vorgestellt. Herr Altmeier erwähnte in der Begrüßungsrede, wie wichtig es ist, dass man sich in Deutschland und Europa in der Plattform-Ökonomie gegenüber der Dominanz großer Digitalkonzerne aus den USA und China behaupten kann – mit dem OP 4.1 Prototyp sind wir genau auf dem richtigen Weg dorthin.

Weitere Details zum Event – siehe BMWi Pressemitteilung